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Mit unserem Veranstaltungskalender

Stadtführungen in Grafing

Begeben Sie sich gemeinsam mit unseren Stadtführerinnen und Stadtführern auf die Spuren der Geschichte Grafings und seiner Sehenswürdigkeiten. Wir haben verschiedene Führungsangebote für Sie zusammengestellt, die Ihnen unsere schöne Stadt näher bringen.

Liebe Gäste,

wegen Corona mussten auch bei uns von März bis Mai alle geplanten Führungen ausfallen. Seit 30. Mai sind Stadtführungen bayernweit wieder erlaubt. Auch die Stadtführungen in Grafing nehmen ihren Betrieb wieder auf. Um einen größtmöglichen Infektionsschutz zu gewährleisten, gilt das verbindliche staatliche Rahmenkonzept zur Umsetzung der Hygienevorgaben:

  • Einhaltung der Abstandsregel von 1,5 m
  • Mund-Nasen-Bedeckung
  • Zugangsbeschränkungsregelung und geeignete Besucherlenkung zur Vermeidung von Menschenansammlungen
  • Reinigung/Desinfektion häufig genutzter Flächen
  • Maßnahmen, die die Nachverfolgbarkeit von Kontakten gewährleisten

Wegen der Corona Pandemie können pro Führung maximal 10 Personen teilnehmen. Deshalb ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich. Die Führungen finden vorerst nur in den Außenbereichen statt. Kirchen, geschlossene Räume wie auch Kinderführungen müssen noch warten.

Wir hoffen auch diese Führungen bald wieder anbieten zu können. Außerdem kommen dann neue weitere Führungen hinzu, die wir ganz neu ausgearbeitet haben.

Anmeldung und Information bei Thomas Warg


Tel.: 08092-336601
E-Mail:thomas.warg@t-online.de

 

Offene Stadtführungen

Von Mai bis Oktober bieten wir offene Führungen an, zu denen Sie sich nicht anmelden muss. Hier können Sie auch als Einzelperson einfach den Führungen anschliessen. Bei Wind und Wetter freuen sich unsere Stadtführerinnen und Stadtführer, Ihnen die Geheimnisse der Stadt Grafing zeigen zu können.
 

Fackelwanderung bei Nacht

Unheimliche und gruselige Gruselige Geschichten rund um Grafing? Die gibt es zur Genüge. Sagen und Legenden, merkwürdige Vorkommnisse aber auch geklärte und ungeklärte Morde und Verbrechen stehen im Mittelpunkt der Führung. Und im Schein der brennenden Fackeln glaubt mancher vielleicht doch an Geister.

Der nächste Termin:
Freitag, 30. Oktober, Beginn 16:30 - 18:30 Uhr

Treffpunkt:
Bronzesäule hinter dem Rathaus.

Dauer und Preis:
Die Führung dauert 2 Stunden und kostet 11,50 € pro Person. In Kooperation mit der VHS. Die Fackeln werden gestellt und sind im Preis inbegriffen.

„Hopfen und Malz. Gott erhalt's" - Aus der Geschichte der Grafinger Brauereien

Die Geschichte des Brauwesens in Grafing reicht bis in die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts, vermutlich aber noch weiter bis ins Mittelalter zurück. 1536 ließ Hildebrand von Kitscher, der damalige Inhaber des Grafinger Adelssitzes, die Braustätte im Gefreiten Haus, die einem Brand zum Opfer gefallen war, gründlich restaurieren.

Noch in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erwuchs dem herrschaftlichen Brauhaus in Grafing Konkurrenz durch drei bürgerliche Brauer namens Hans Dosch, Jörg Grandauer und Jakob Reiter. Die Führung zeigt nicht nur die wechselvolle Geschichte der Grafinger Brauereien. Sie gibt auch tiefe Einblicke in die Kunst des Bierbrauens durch einen Rundgang durch die Familienbrauerei Wildbräu-Grandauer.

Diese Führung findet ganzjährig einmal im Monat statt. Die Teilnahme muss per E-Mail bei Thomas Warg gebucht werden: thomas.warg@t-online.de

Der nächste Termin:
Diese Führung ist wegen der aktuellen Sicherheitsvorschriften noch nicht möglich.

Treffpunkt:
Bronzesäule hinter dem Rathaus.

Dauer und Preis:
Die Führung dauert 2 Stunden und kostet 9 € pro Person.

Landgut - Markt - Stadt. Ein Spaziergang durch das Grafinger Zentrum

Wir erzählen von der legendären Gründung durch Heinrich den Zänker und die wechselvolle Geschichte dieser Zeit. Von den ältesten Zeiten des Schlossbergs, der Keltenschanze, den Grafen Orendil sowie Öxing als Keimzelle der Siedlung.

Wir erzählen die wechselvollen Schicksale der Grafinger Brauereien. Wie war das im 30-jährigen Krieg, als die Schweden den Markt plünderten und brandschatzen? Und wie überstand Grafing das zweite große Schicksalsjahr 1766, als eine Feuersbrunst fast alles vernichtete.

Überhaupt: Wie lebte man in diesen Zeiten? Welche Gewerbe waren in den Häusern rund um den Marktplatz? Wer waren ihre Besitzer? Und was haben sie erlebt?

Die nächsten Termine:
Sonntag 14. Juni, Samstag 27. Juni, Samstag 25. Juli, Samstag 22. August, Samstag 26. September, Samstag 24. Oktober, Beginn jeweils 14:30 Uhr

Treffpunkt:
Bronzesäule hinter dem Rathaus.

Dauer und Preis:
Diese Führung dauert 2 Stunden und kostet 6 € pro Person.

Von Burgen, Schlossbergen und Keltenschanzen - Eine archäologische Spurensuch im Grafinger Raum

Bereits in der frühen Bronzezeit gab es auf dem Schlossberg eine Siedlung. Im 1. Jahrtausend v. Chr. siedelten die Kelten in Bayern und errichteten westlich von Grafing die immer noch geheimnisvolle Keltenschanze.

Reihengräberfunde aus der Bajuwarenzeit in Öxing lassen vermuten, dass spätestens im frühen Mittelalter bereits eine Siedlung an diesem Ort bestand. Wir bringen Licht ins Dunkel der Vor- und Frühgeschichte.

Die nächsten Termine:
Sonntag 21. Juni, Sonntag 26. Juli, Sonntag 23. August, Sonntag 27. September, Sonntag 25. Oktober, Beginn jeweils 14.30 Uhr.

Treffpunkt:
Schlossgastätte Unterelkofen.

Dauer und Preis:
Diese Führung dauert 2 Stunden und kostet 6 € pro Person.

Die Grafinger Kirchen - Kleinodien der Gotik, des Barock und Rokoko

Das Kirchlein „St. Leonhard auf dem Felde" ist das älteste in seiner Bausubstanz erhaltene Bauwerk von Grafing. Die ältesten der wieder freigelegten Fresken sind auf das Jahr 1408 datiert.

1802 rettete der Kaufmann Peter Vazanini die Leonhardikirche vor dem Abriss. Auch die Pfarrkirche St. Ägidius blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück.

Und die jüngste der Grafinger Kirchen, die Dreifaltigkeitskirche birgt nicht nur Geschichte, sondern auch Geschichten in sich.

Die nächsten Termine:
Diese Führung ist wegen der aktuellen Sicherheitsvorschriften noch nicht möglich.

Treffpunkt:
Bürgerkirche am Marktplatz.

Dauer und Preis:
Diese Führung dauert 1 Stunde und kostet 5 € pro Person.

Alltagsleben unserer Großeltern

Vor der Erfindung des Herrn Linde – das war der Kühlschrank! – hieß es anders haushalten als heute. Eingekauft wurde jeden Tag frisch. Aber weggeworfen wurde nichts. Lebensmittel sowieso nicht und auch alles andere konnte man ja nochmal brauchen. Recycling und Nachhaltigkeit sind wirklich keine Erfindungen des 21. Jahrhunderts. Mehrfach verwenden, Reparieren statt Wegwerfen, Mehrweg statt Einweg: Kreisheimatpfleger Thomas Warg gibt Einblicke in Beispiele aus unserer Gegend.

Der nächste Termin:
Freitag, 18. Oktober, 15 Uhr (Buchung über VHS)

Treffpunkt:
Bronzesäule hinter dem Rathaus.

Dauer und Preis:
Die Führung dauert eineinhalb Stunden und kostet 6 € pro Person. In Kooperation mit der VHS.

Individuelle Stadtführungen

Ab sofort können auch wieder Führungen für Gruppen individuell gebucht werden.
Wir stimmen jede Führung individuell nach ihren Wünschen und Interessen mit Ihnen ab. Aber auch hier gelten natürlich die Sicherheitsregeln. Auch hier darf die Gruppenstärke 10 Personen nicht übersteigen. Der Preis für eine solche zweistündige Führung beträgt 60 Euro. Sollte die Gruppe größer als 10 Personen sein, dann machen sich zwei Stadtführer gleichzeitig mit ihren Gruppen auf den Weg.

Ob Familienfeste, Vereinsausflüge, Betriebsausflüge, runde Geburtstage oder Geschäftskundenbesuche, Reisegruppen, Klassentreffen, Schulausflüge, Beste-Freundinnen-Wochenende ... oder oder oder ... Wir stimmen jede Führung individuell mit Ihnen ab.

Sie interessieren sich für eine besondere Wegstrecke – oder für ein bestimmtes Thema? Ihre Gäste wollen nicht weit laufen? Oder vielleicht ganz weit laufen? Die Tour kann in einem Restaurant beginnen, wo die Gruppe bereits gegessen hat. Oder sie endet in einem Gasthaus, wo danach ein Essen stattfindet. Oder es ist gar kein Essen dabei? Ob Vormittag, Nachmittag oder in der Nacht - Wir stehen bereit.

Individuell können Sie die offenen Führungen buchen:

  • Landgut - Markt - Stadt. Ein Spaziergang durch das Grafinger Zentrum
  • Von Burgen, Schlossbergen und Keltenschanzen - Eine archäologische Wanderung im Grafinger Raum
  • Die Grafinger Kirchen - Kleinodien der Gotik, des Barock und Rokoko
  • „Hopfen und Malz. Gott erhalt's" - Aus der Geschichte der Grafinger Brauereien

Außerdem können Sie folgende Themenführungen individuell buchen:

„Es klappert die Mühle am rauschenden Bach" - Altes Handwerk in Grafing

Fast alle brauchten das Wasser für ihr Handwerk. Ideal dafür war der Urtelbach entlang der Griesstraße. Brauer und Bäcker siedelten sich am Ortseingang an, wo das Wasser noch sauber war. Gerber und Färber hatten ihre Gewerke am Ortsausgang. Wie arbeiteten Torfgewinnung, Hammerschmiede, Drahtflechten, Holzbearbeitung, Lederbearbeitung und Brauereien?

Und vor allem: Wer waren die Menschen die hier lebten? Und wie lebten sie in der Zeit vor der Industrialisierung?

„Oh du mein Gott!" - Katastrophen und Unglücksfälle in Grafing und Umgebung

 

Auch der Grafinger Raum war immer wieder von Katastrophen und Unglücksfällen unterschiedlichster Gestalt betroffen. So litten die Bewohner dieser Gegend etwa in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts unter mehrmaligen Einfällen ungarischer Reiterheere. Neben kriegerischen Ereignissen, mit denen sich die Menschen konfrontiert sahen, waren es die verschiedensten Erscheinungsformen der Naturgewalten, die über die Einwohnerschaft von Grafing und Umgebung hereinbrachen. Nicht zuletzt aber waren es verschiedentlich auch menschliche Bösartigkeit und menschliche Unzulänglichkeit, die Katastrophen und Unglücksfälle hervorriefen.

Von wegen „schwaches Geschlecht"! - Starke Frauen in Grafing

In der Geschichte von Grafing gab es zu allen Zeiten genügend Frauen, die das durch die Jahrhunderte gängige Vorurteil vom „schwachen Geschlecht" hinreichend widerlegt haben.

Diese allgemeine Aussage findet ihre Bestätigung in einer langen Reihe von namhaften Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts, die von den sagenhaften Grafinger Ortsgründerinnen Herzogin Gisela von Burgund und Gräfin Richardis von Ebersberg über die Hofmarksherrinnen Afra von Pienzenau auf Wildenholzen und Maria Franziska Wilhelmseder auf Eisendorf dann über die Grafinger Brauherrin Magdalena Kleinmaier bis zur Elkofener Schlossherrin Josephine von Hazzi, der „Doktorbäuerin" Franziska Zellner aus Öxing und der Rotkreuz-Schwester Maria Aneder aus Grafing reicht und sich bis in die Gegenwart fortsetzen lässt.