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Breitbandausbau

Die aktuelle Lage

Breitbandausbau in Grafing

Der Großteil des innerstädtischen Gemeindegebiets ist bereits seit Ende 2017 an erhöhte Versorgungsraten der Telekom angeschlossen. Durch diesen Eigenausbau der Telekom werden bereits die Ortsteile Straußdorf und Grafing Bahnhof mit erhöhten Versorgungsraten bedient. Einige Bereiche um den Marktplatz sind derzeit nur gering versorgt, hier wurde von einem Eigentümer das Aufstellen eines Verteilerkastens untersagt. Die Stadt Grafing konnte der Telekom jedoch mittlerweile einen Standort auf städtischem Grund anbieten! Diesem Standort wurde bereits zugestimmt, die Genehmigung ist bereits erteilt worden. Der Verteiler wird im ersten Halbjahr 2020 aufgestellt werden. Konkret sind von diesem fehlenden Verteilerkasten 273 Adressen betroffen. Die Telekom wird hier aber mit SVDL arbeiten und somit Bandbreiten von bis zu 250 Mbit/s anbieten können. 

Der derzeit Bandbreitentechnisch nur sehr spärlich erschlossene Bereich im Nordwesten Grafings und den Nordosten Nettelkofens wird nach Ankündigung vom November 2017 in einem weiteren Eigenausbau ausgebaut. Hier laufen bereits Baumaßnahmen, sodass bestenfalls mit einem Abschluss der Maßnahmen Ende 2019 gerechnet werden kann. Hierbei sollen teilweise Raten mit mindestens 100 Mbit/s erreicht werden.

Die Stadt Grafing hat in der Vergangenheit bereits Fördergelder für den Breitbandausbau durch die Regierung von Oberbayern erhalten. Die Kosten von 111.654 € für das in Betrieb genommene Gebiet Dichau und Neudichau wurden bereits anteilsfinanziert. 2016 wurden der Stadt Grafing 73.157 € aus dem bayrischen Staatshaushalt zur Verfügung gestellt. In diesem Zuge wurde auch Eisendorf durch die Telekom mit der VDSL-Technik versorgt. 

Im Oktober 2016 wurde seitens der Stadt beschlossen, die verbleibenden Gebiete Grafings zu erschließen und an den günstigsten Anbieter Telekom zu vergeben. Es werden die Gebiete in Neudichau nördlich der Kreisstraße, Unterelkofen, Aiterndorf, Höllmühle, Baumgartenmühle, Katzenreuth, Voglherd, Bergfeld, Filzhof, Haidling mit Bachhäusl, Dichauer Weg und Burgholzstraße sowie der nördliche Bereich von Nettelkofen erschlossen. Für diesen zweiten Ausbauschritt beträgt die Wirtschaftlichkeitslücke der Telekom insgesamt 539.906 €, auch hier erhält die Stadt Grafing Fördergelder vom Freistaat. Die Fördersumme beläuft sich auf 377.934 €. Die Maßnahmen laufen derzeit und sollten spätestens im ersten Halbjahr 2020 abgeschlossen sein. Hier werden die Eigentümer dann von der Telekom informiert, dass höhere Bandbreiten zur Verfügung stehen.

Für die restlichen Gebiete Grafings wurde bereits ein Vertrag mit der Telekom abgeschlossen, nbachdem der Stadtrat dies im November 2018 beschlossen hatte. Es handelt sich hierbei um Gemeindegebiete im Norden Wieshams, komplett Gasteig, Engerlohweg 1 und Seeschneid. Die hier auftretende Wirtschaftlichkeitslücke beträgt 479.329 €, wobei auch hier Fördergelder beantragt wurden und mit dem Höchstfördersatz bewilligt sind. Die Stadt wird hier also auf Förderungen von 378.976 € zugreifen können. Die Maßnahmen sollen nun in den nächsten 4 Jahren abgeschlossen sein.

Nach Abschluss aller Ausbaustufen sind in Grafing sämtliche Anschlüsse mit mindestens 30 Mbit/s versorgt. Die von der Stadt in Auftrag gegebenen Ausschreibungen sollen Versorgungsraten von mindestens 100 Mbit/s gewährleisten. Somit verfügt Grafing über keine „weiße Flecken“ mehr, als solche werden Anschlüsse von unter 30 Mbit/s bezeichnet. Die Stadt Grafing verfügt somit unter anderem im Innerstädtischen Gebiet und in Straußdorf noch über „graue Flecken“, also Anschlüsse mit Kupfer- und nicht Glasfaserkabel. Hier wird die Stadt Grafing Möglichkeiten suchen, ebenfalls den Glasfaserausbau voranzutreiben, allerdings ist es nach derzeitigem Förderrecht nicht möglich aktiv Geld aufzuwenden, da der Gesetzgeber eine Förderung von Anschlüssen mit über 30 Mbit/s (hier egal bei welchem Anbieter) untersagt.

Die Ortsteile Oberelkofen und Schammach sowie das alte Gewerbegebiet Schammach I können derzeit ebenfalls nicht durch Hinzunahme an Geldern aus Fördertöpfen oder seitens der Stadt durch die Telekom erschlossen werden. Hier kann die Telekom derzeit nur 16 Mbit/s anbieten. Jedoch besteht die Möglichkeit über ipfabric (Chiemgau DSL) Leitungen mit mindestens 30 Mbit/s zu buchen. 

Größere Neubaugebiete erhalten grundsätzlich einen Glasfaseranschluss bis ins Haus. So wird z.B. das Erweiterungsgebiet Schammach II einen Glasfaseranschluss mit Anbindung bis zum Haus erhalten. Auch die neuen Wohngebäude an der Rotter Straße, in den Neubau-gebieten Aiblinger Anger und am BayWa-Gelände erhalten von der Telekom eine Direktanbindung mit Glasfaser. Hier entstehen Versorgungsraten von bis zu 200 Mbit/s.

Einzelheiten zu den buchbaren Anschlussverträgen der Telekom und Ansprechpartner können der Homepage der Deutschen Telekom GmbH entnommen werden (www.telekom.de). Ab wann eine Umstellung der bestehenden Anschlussverträge erfolgen kann, wird von unserer Seite aber auch von der Deutschen Telekom bekanntgemacht werden. Für die Gebiete Schammach und Oberelkofen findet man Einzelheiten zur Buchung von Chiemgau DSL unter deren Homepage (www.chiemgau-dsl.info).

Ansprechpartner zum Thema Breitband in Grafing

Herr Tim Grebner (Breitpandpate)
Telefon: 08092/703-9121
E-Mail: tim.grebner@grafing.de

Die betroffenen Gebiete

Der aktuelle Stand im Breitbandausbau kann hier und unter folgenden Links abgerufen und eingesehen werden: