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Stadt Grafing  |  E-Mail: stadt@grafing.bayern.de  |  Online: http://www.grafing.de

Kompostmüll und Gartenabfall

Die Biotonne

Küchen- und Gartenabfälle dürfen nicht in die Restmülltonne gegeben werden. Wenn Sie nicht selbst kompostieren wollen, bietet Ihnen die Stadt Grafing hierfür - ohne Mehrgebühren - neben der schwarzen Restmülltonne die grüne Komposttonne an (Volumen 120 oder 240 Liter). Bei Interesse setzen Sie sich bitte mit dem städtischen Steueramt, Rathausgasse 1, Tel. 703-53, e-mail: i.godenberg@grafing.bayern.de in Verbindung.

 

Die Entleerung der Grünen Tonne erfolgt im 14-tägigen Rhythmus in allen ungeraden Wochen des Kalenderjahres von Dienstag - Freitag je nach Stadtgebiet. In den Sommermonaten Juni, Juli, August und September erfolgt die Entsorgung wöchentlich. Den genauen Abfuhrtag für Ihren Wohnort können Sie hier auf der Homepage ersehen (siehe Termine) oder im Rathaus unter der Telefonnummer 08092/703-21 erfragen. Verschiebungen bei der Müllabfuhr werden in Grafing-Aktuell, dem monatlich erscheinenden Amtsblatt des Rathauses und auf der Homepage (siehe Termine) bekanntgegeben.

 

Die in Grafings Komposttonnen gesammelten Bioabfälle werden zu den ortsansässigen Landwirten Lindner (Neudichau) und Soyer (Oberelkofen) gebracht, dort kompostiert und als Dünger auf die Felder ausgebracht oder auch an umweltbewußte Gartler verkauft, die in ihrem Garten Torf und Mineraldünger nicht einsetzen möchten.

 

Sie werden sicher verstehen, daß es deshalb sehr wichtig ist, daß keine Schad- und Störstoffe wie Plastiktüten, Windeln oder Wattestäbchen in die Komposttonne gelangen. Mit Fremdstoffen behaftete Biotonnen werden deshalb nicht geleert!

 

Was gehört in die Komposttonne?

  • Speisereste pflanzlicher Herkunft (keine tierischen Abfälle wie Fleisch- u. Fischreste einschließlich zugehöriger Knochen)
  • Gemüse- und Obstreste (einschließlich Zitrusfrüchten, Nußschalen, Obstkerne)
  • Verdorbene Lebensmittel (einschließlich altes Brot)
  • Teebeutel, Kaffeefilter
  • Sämtliche Organik aus dem Garten wie Grasschnitt, Unkräuter, Blumenabfälle, Laub, Baum- und Strauchschnitt, Fallobst (bitte nicht einstampfen, da die Abfälle bei der Abholung sonst nicht aus der Tonne fallen!)
  • Blumenerde
  • Holzspäne, Sägemehl
  • Küchenkrepp, Papierservietten, Papierhand- und taschentücher
  • Verschmutzte Papiertüten für Obst- und Backwaren

 

Warum ist meine Komposttonne nicht oder nur halb geleert?

In Frostperioden, die in unseren warmen Wintern doch hin und wieder auftreten, kommt es immer wieder vor, dass der Grünabfall in der Tonne festfriert, da naturgemäß viel Feuchtigkeit enthalten ist. Die Müllabfuhr kann die Biotonnen nicht endlos rütteln, da sonst der Kunststoff durch die Sprödigkeit des Materials Schaden nehmen kann.

 

Um eine ordnungsgemäße Abfuhr zu gewährleisten, bitten wir Sie, das Kompostmaterial vorbeugend mit Zeitungspapier einzuwickeln, um die Feuchtigkeit zu binden. Des weiteren empfiehlt es sich, einen Gartenabfallsack (erhältlich an der Stadtkasse und am Wertstoffhof zum Stückpreis von 50 Cent) als Auskleidung des Abfallbehälters zu verwenden.

 

Bitte vermeiden Sie auch das Einstampfen von Laub, Rasenschnitt und ähnlichem! Diese Materialien sind oft so festgepresst, dass sie auch bei Plusgraden nicht mehr aus der Tonne fallen.

 

Sollte der Abfall dennoch in der Tonne anfrieren, lockern Sie ihn an der Gefäßinnenseite mit einem langen Eisenschaber oder ähnlichem Gerät kurz vor der Bereitstellung. So vorgegangen, dürften Sie Ihren Behälter immer vollständig geleert wieder auffinden und Sie haben den Müllwerkern ihre ohnehin schwierige Arbeit ein wenig erleichtert.

 

Kompostierbare Plastiktüten für den Bioabfalleimer?

Seit einiger Zeit gibt es anstatt der Papiersäcke für den Bioabfall-Sammeleimer in der Küche kleine "kompostierbare Plastiktüten" zu erwerben. Nun tut sich die Frage auf: darf man diese Tüten mit in die Komposttonne werfen?

 

Wir raten dringend davon ab, weil die für die Verwertung der Bioabfälle zuständigen Kompostbauern diese Beutel nicht von normalen Plastiktüten unterscheiden können, sie somit immer zu den Störstoffen aussortieren. Dies erhöht natürlich den Kostenaufwand, der letztendlich wieder vom Gebührenzahler getragen werden muss.

Auch die Müllwerker können bei ihrer Arbeit keine Unterscheidung zwischen kompostierbaren und nicht kompostierbaren Beuteln in der Mülltonne treffen. So besteht immer die Gefahr, dass eine Komposttonne wegen Verschmutzung mit Störstoffen nicht geleert wird.

 

Deshalb bitten wir alle Besitzer einer Komposttonne, weiterhin die herkömmlichen Tüten z. B. aus Papier oder Pappe zu verwenden bzw. bei Verwendung von Plastiktüten diese nicht mit in die Komposttonne zu werfen.

 

Entorgung von Gartenabfällen in größeren Mengen

Gartenabfallsammlung

Der Landkreis bietet einmal im Frühjahr und einmal im Herbst eine Gartenabfallsammlung an, bei der Gartenabfälle gebührenfrei direkt am Grundstück abgeholt werden. Die Termine werden auf der Homepage (siehe Termine), in Grafing-Aktuell sowie in der örtlichen Presse rechtzeitig bekanntgegeben.

 

Wertstoffhof und Kompostieranlagen

Grafinger Bürger können Gartenabfälle bis zu einer Menge von 5 Gartenabfallsäcken (ca. 0,5m³) gebührenfrei am Wertstoffhof abgeben. Bei größeren Mengen wenden Sie sich bitte an nachfolgende Kompostieranlagen:

 

Baptist Lindner, Neu-Dichau
Telefon 9466

 

Martin Soyer, Oberelkofen
Telefon 4449

 

Von 1. April - 15. November (Öffnungszeit: Sa. 9 - 12 Uhr) werden hier auch große Mengen umsonst angenommen. Gegen ein geringes Entgelt kann von den Kompostieranlagen auch fertige Komposterde bezogen werden.

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